e m r k . a t
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
S T A T I S T I K
( Quellen: eigene sowie Veröffentlichungen des EGMR )
Anzahl der Beschwerden:
1955 bis 1998: insgesamt 45.000
z.B.: 1955: 138 Beschwerden, 1960: 291 Beschwerden, 1965: 310 Beschwerden, 1970: 379 Beschwerden, 1975: 466 Beschwerden
1975: 466 Beschwerden, 1980: 390 Beschwerden, 1985: 596 Beschwerden, 1990: 1.657 Beschwerden
Im Jahr 1955 waren 4% der Beschwerdeführer rechtsanwaltlich vertreten, im Jahr 1987 schon 50%.
Am 1.11.1998 ist das 11. Zusatzprotokoll zur EMRK in Kraft getreten
( ständig tagender Gerichtshof - „neuer“ EGMR )
1999: 8.400 Beschwerden
2000: 10.500
2006: 39.400
2007: 41.650
2008: 49.850
2009: 57.100
2010: 61.300
2011: 64.500
Zum Vergleich: zwischen 1959 und 1998 wurden 45.000 Beschwerden eingebracht, also in fast 40 Jahren weniger als allein im Jahr 2008 sowie in den Folgejahren bis heute
Urteile des EGMR:
1959 bis 1998 insgesamt: 837
1995: 56
1999: 177
2000: 695
2005: 1105
2006: 1560
2007: 1503
2008: 1543
2009: 1625
2010: 1499
2011: 1157
|
E G M R |
S t a t i s t i k |
|
RA Dr. Postlmayr |
A-5230 Mattighofen |
e m r k . a t
Am 1.1.2007 waren beim EGMR 89.900 Beschwerden anhängig,
am 1.1.2009 bereits 97.300, am 1.1.2010 119.300 und Ende Mai 2011 139.650
Nur sechs EMRK-Mitgliedstaaten sind derzeit für mehr als 2/3 der anhängigen Fälle verantwortlich:
Russland: 28 %, Türkei: 12 %, Rumänien: 8 %
Italien: 8 %, Ukraine: 7 %, Polen: 5 %
Die Beschwerden gegen die übrigen 41 Mitgliedstaaten des Europarates machen lediglich rund 32% des Gesamtanfalls aus, z.B.
Deutschland: 1683 Beschwerden, das sind rund 2,7%
Liechtenstein: 15 Beschwerden, das sind rund 0,03%
Österreich: 439 Beschwerden, das sind rund 0,7%
Schweiz: 368 Beschwerden, das sind 0,6%
Bis zum in Kraft treten des 11. ZP (am 1.11.1998 – ständig tagender Gerichtshof) hat der Gerichtshof und die Europäische Kommission für Menschenrechte
837 Urteile gefällt, bis Ende 2005, also etwa sieben Jahre später, 6.000, bis Ende 2008, also weitere drei Jahre später: mehr als 10.000.
Am 18.9.2008 hat der EGMR das 10.000. Urteil (in einem russischen Fall) gefällt.
Im ersten Quartal 2011 wurden 18.650 Beschwerden an den EGMR herangetragen, das sind 22% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die Homepage des EGMR wurde im Jahr 2008 165 Millionen Mal besucht (+24% im Vergleich zu 2007).
Statistik 2011 : in diesem Jahr wurden 64.500 Beschwerden eingebracht, welche einem Entscheidungsorgan des EGMR zugewiesen wurden (+5% im Vergleich zu 2010)
47.300 sind den Einzelrichtern, 17.200 den Kammern zugeteilt, 5.359 Beschwerden wurden den Regierungen zugestellt und 2.773 Entscheidungen betreffend
einstweilige Maßnahmen nach Art.39 der Verfahrensordnung des Gerichtshofes getroffen.
50.677 Beschwerden wurden als unzulässig erklärt oder aus der Liste gestrichen.
Weniger als 3 % der geprüften Fälle führten zu einem Urteil.
Folgende fünf Staaten sind für zwei Drittel des Beschwerdeanfalls verantwortlich:
Russland: 27%, Türkei: 11%, Italien: 9%, Rumänien: 8%, Ukraine: 7% und Serbien: 5%.
|
E G M R |
S t a t i s t i k |
|
RA Dr. Postlmayr |
dr.postlmayr@aon.at |
Die Große Kammer des EGMR ( 17 Richter-Senat ) hat seit seiner Einrichtung Anfang 1999 bis Ende 2011 272 Urteile gefällt,
nur drei davon betrafen Österreich (Maslov vom 23.6.2008, Stummer vom 7.7.2011 und S.H. u.a. vom 3.11.2011).
1999: 62 2000: 26 2001: 21
2002: 12 2003: 12 2004: 16
2005: 14 2006: 17 2007: 15
2008: 18 2009: 18 2010: 18
2011: 13
Statistik betreffend Österreich:
Seit dem Inkrafttreten des 11.ZP (am 1.11.1998 - ständig tagender Gerichtshof - EGMR) wurden bis Ende 2009 gegen Österreich insgesamt 3.410 Beschwerden eingebracht,
im Jahr 2010 439 und im Jahr 2011 386, in Summe somit 4.235.
2.916 (86 %) wurden bis Ende 2009 für unzulässig erklärt oder von der Liste gestrichen, 421 (12 %) der Regierung zugestellt, 197 (6 %) für zulässig erklärt,
197 Urteile gefällt und 52 Vergleiche abgeschlossen (und diese Fälle hierauf gestrichen).
Ende 2010 waren beim EGMR 567 österreichische Beschwerdefälle anhängig,
334 (59%) bei den Einzelrichtern iSd 14. ZP, 99 (17%) bei der zuständigen Kammer bzw. bei einem Dreirichtersenat.
122 (22%) Beschwerden wurden im Jahr 2010 der Regierung zur Stellungnahme übermittelt und 12 (2%) für zulässig erklärt sowie 19 Urteile gefällt.
anhängige österreichische Fälle Ende 2011: 601
|
E G M R |
S t a t i s t i k - Österreich |
|
RA Dr. Postlmayr |
++43/7742/2319, FAX 4984 |
Statistik seit 1.11.1998 (ständig tagender - neuer - Gerichtshof iSd 11. Zusatzprotokolls) bis Ende 2008:
178 Urteile in österreichischen Fällen, in 142 davon wurde zumindest eine Konventionsverletzung festgestellt, in 13 Urteilen keine, 17 Vergleiche/Streichungen.
Folgende Verletzungen wurden festgestellt:
1x Art. 3, 3x Art. 5, 111x Art. 6 (davon: 51x fairness, 60x Verfahrensdauer), 11x Art. 8, 1x Art. 9,
24x Art. 10, 1x Art. 11, 7x Art. 13, 10x Art. 14 und 3x Art. 4 des 7. ZP zur EMRK
Insgesamt (seit 1959 - Inkrafttreten der EMRK in Österreich) bis Ende 2008:
5.480 Beschwerden, davon 5.227 (95%) unzulässig oder gestrichen, 253 Fälle (5%) wurden mit Urteil erledigt.
In diesen 253 Urteilen wurde in 186 Fällen (74%) zumindest eine Konventionsverletzung festgestellt, in 31 Fällen (12%) keine,
9% der Fälle wurden verglichen, in 5% der Fälle erfolgten andere Erledigungen.
Art der Konventionsverletzungen in allen Österreich betreffenden Urteilen (bis Ende 2008):
Art. 6 EMRK (fairness): 32 %
Art. 6 Abs.1 EMRK (Verfahrensdauer): 29 %
Art. 10 EMRK: 14 %
Art. 8 EMRK: 6 %
Art. 14 EMRK: 6 %
alle anderen: 13 %
Statistik 2010 :
In den 19 Urteilen hat der EGMR 16 mal mindestens eine Konventionsverletzung festgestellt, in drei Urteilen keine.
15x Verletzung des Art. 6 EMRK: 6x kein faires Verfahren, 9x überlange Verfahrensdauer
2x Verletzung des Art. 13 EMRK: kein effektives Rechtsmittel gegen überlange Verfahrensdauer
4x Verletzung des Art. 14 EMRK: Diskriminierung
1x Verletzung des Art. 3 des 1. ZP zur EMRK: Recht auf freie Wahlen
Statistik gesamt bis Ende 2011:
299 Urteile; in 222 Fällen wurde zumindest eine Konventionsverletzung (oder deren Zusatzprotokolle) festgestellt, in 40 Fällen keine; 24 Vergleiche/Streichungen, 13 andere Erledigungen.
Folgende Verletzungen wurden festgestellt:
1x Art.2, 4x Art.3, 10x Art.5, 169x Art.6 (davon 83x fairness und 86x Verfahrensdauer), 14x Art.8, 1x Art.9, 32x Art.10, 1x Art.11,
11x Art.13, 22x Art.14 EMRK, 4x Art.1 des 1.ZP, 1x Art.3 des 1.ZP und 4x Art.4 des 7. ZP zur EMRK
Statistik 2011 :
Gegen Österreich wurden in diesem Jahr 386 Beschwerden (-11%) eingebracht, insgesamt sind 601 Beschwerden anhängig,
393 vor einem Einzelrichter, 96 vor der zuständigen Kammer, 100 Beschwerden wurden der Regierung zugestellt.
12 Urteile wurden in österreichischen Fällen gefällt, in sieben davon wurde zumindest eine Konventionsverletzung festgestellt, in vier Fällen keine, ein Vergleich wurde abgeschlossen.
Konventionsverletzungen: 5x Art.6 Abs.1 (Verfahrensdauer), 1x Art.13 (effektives Rechtsmittel), 1x Art.14 (Diskriminierung) und 1x Art.1 des 1.ZP (Eigentumsrecht).
Näheres zu diesen Entscheidungen finden Sie auf „ A-BRD–CH “
|
E G M R |
S t a t i s t i k - Österreich |
|
RA Dr. Postlmayr |
A-5230 Mattighofen |
Statistik betreffend die Schweiz:
Seit dem Inkrafttreten des 11. ZP (am 1.11.1998) wurden bis Ende 2009 gegen die Schweiz 2.590 Beschwerden eingebracht, davon 2108 (81 %) für unzulässig erklärt oder von der Liste gestrichen, 122 (5 %) wurden der Regierung zugestellt, 45 (2%) wurden für zulässig erklärt, 52 Urteile gefällt und 3 Vergleiche geschlossen.
2010 wurden gegen die Schweiz 368 Beschwerden erhoben.
Ende 2010 waren beim EGMR 837 schweizer Beschwerdefälle anhängig,
670 (80%) bei den Einzelrichtern iSd 14.ZP, 100 (12%) bei der zuständigen Kammer bzw. bei einem Dreirichtersenat.
59 (7%) Beschwerden wurden im Jahr 2010 der Regierung zur Stellungnahme übermittelt und 8 (1%) für zulässig erklärt sowie 11 Urteile gefällt.
|
E G M R |
S t a t i s t i k - S c h w e i z |
|
RA Dr. Postlmayr |
++43/7742/2319, FAX 4984 |
Am 1.1.2009 waren gegen die Schweiz 559 Beschwerden anhängig.
Im Jahr 2009 kamen 471 Fälle vor ein Entscheidungsorgan, 248 Beschwerden wurden für unzulässig erklärt, 27 der schweizer Regierung zugestellt und 7 Urteile gefällt.
Statistik seit 1.11.1998 (ständig tagender - neuer - Gerichtshof iSd 11. Zusatzprotokolls) bis Ende 2008:
45 Urteile in schweizer Fällen, in 37 davon wurde zumindest eine Konventionsverletzung festgestellt, in 6 Urteilen keine, 2 Vergleiche/Streichungen.
Folgende Verletzungen wurden festgestellt:
1x Art. 2, 8x Art. 5, 14x Art. 6 (davon: 10x fairness, 4x Verfahrensdauer), 9x Art. 8 und 6x Art. 10 EMRK
Insgesamt: (Beitritt zur EMRK bis Ende 2008)
3295 Beschwerden unzulässig/gestrichen (98 %); 84 Urteile (2 %),
bis Ende 1998: 39
In 69 % der Urteile wurde zumindest eine Konventionsverletzung festgestellt, in 23 % keine, 6 % der Fälle wurden verglichen, 2 % anders erledigt.
Art der festgestellten Konventionsverletzungen:
32 % Art. 6 EMRK (Fairness), 18 % Art. 5 EMRK, 17 % Art. 8 EMRK, 15 % Art. 10 EMRK, 18 % andere
Urteile des EGMR in schweizer Fällen bis Ende 1998: 39
1999: 0, 2000: 7, 2001: 8, 2002: 4, 2003: 1, 2004: 0, 2005: 5, 2006: 9, 2007: 7, 2008: 4 und 2009: 7
Statistik 2010:
In 8 von 11 Urteilen hat der EGMR mindestens eine Verletzung der Konvention festgestellt und in drei Urteilen keine.
2x Verletzung des Art. 5 EMRK
2x Verletzung des Art. 6 EMRK: Fairness des Verfahrens
3x Verletzung des Art. 8 EMRK
1x Verletzung des Art. 14 EMRK
Statistik gesamt bis Ende 2011:
113 Urteile; in 74 Fällen wurde zumindest eine Konventionsverletzung (oder deren Zusatzprotokolle) festgestellt, in 32 Fällen keine; 5 Vergleiche/Streichungen, 2 andere Erledigungen.
Folgende Verletzungen wurden festgestellt:
1x Art.2, 13x Art.5, 30x Art.6 (davon 24x fairness und 6x Verfahrensdauer), 16x Art.8, 1x Art.9, 11x Art.10, 1x Art.11, 1x Art.12, 1x Art.13, und 4x Art.14 EMRK.
Statistik 2011 :
Gegen die Schweiz wurden in diesem Jahr 357 Beschwerden (-3%) eingebracht, insgesamt sind 1052 Beschwerden anhängig,
825 vor einem Einzelrichter, 162 vor der zuständigen Kammer, 59 Beschwerden wurden der Regierung zugestellt.
11 Urteile hat der EGMR in diesem Jahr in schweizer Fällen gefällt, in drei davon wurde zumindest eine Konventionsverletzung festgestellt, in acht keine.
Zwei Verletzungen des Art.8 EMRK, eine nach Art.11.
|
E G M R |
S t a t i s t i k - S c h w e i z |
|
RA Dr. Postlmayr |
++43/7742/2319, FAX 4984 |
Näheres finden Sie unter „ A-BRD-CH “.
Statistik betreffend die BRD:
Seit dem Inkrafttreten des 11. ZP (am 1.11.1998) bis Ende 2009 wurden gegen die BRD insgesamt 13.241 Beschwerden eingebracht, 11.117 (84 %) als unzulässig erklärt oder aus der Liste gestrichen, 376 (3 %) wurden der Regierung zugestellt, 114 (1 %) für zulässig erklärt, 119 Urteile gefällt und 44 Vergleiche geschlossen.
2010: 76 Entscheidungen - 36 Urteile und 40 Beschlüsse
Ende 2010 waren beim EGMR 2381 deutsche Beschwerdefälle anhängig,
2149 (90%) bei den Einzelrichtern iSd 14. ZP, 133 (6%) bei der zuständigen Kammer bzw. bei einem Dreirichtersenat.
75 (3%) Beschwerden wurden im Jahr 2010 der Regierung zur Stellungnahme übermittelt und 24 (1%) für zulässig erklärt sowie 36 Urteile gefällt.
|
E G M R |
S t a t i s t i k - B R D |
|
RA Dr. Postlmayr |
++43/7742/2319, FAX 4984 |
1959 bis Ende 2008:
16.049 Beschwerden für unzulässig erklärt bzw. gestrichen (99 %),
136 Urteile (1 %) - davon 1959 – 1998 (EKMR und früherer EGMR: 38 Urteile
1959 - 1998: 7.029 Beschwerden, in den letzten Jahren (2004 - 2008) durchschnittlich 1500 Beschwerden pro Jahr
In den 136 Urteilen wurde in 59 % der Fälle zumindest eine Konventionsverletzung festgestellt, in 28 % kein, in 7 % wurde ein Vergleich abgeschlossen, 6 % wurden anders erledigt.
Art der Konventionsverletzungen:
41%: Art. 6 EMRK (Verfahrensdauer), 14%: Art. 6 EMRK (fairness), 14 %. Art. 8 EMRK, 13 %: Art. 5 EMRK, andere: 18 %
Statistik 2010:
In den 36 Urteilen dieses Jahres hat der EGMR in 29 Fällen mindestens eine Verletzung der Konvention festgestellt, in sechs Fällen keine, eine andere Erledigung.
1x Verletzung des Art. 3 EMRK
31x Verletzung des Art. 6 EMRK: 2x Fairness, 29x überlange Verfahrensdauer
2x Verletzung des Art. 8 EMRK
8x Verletzung des Art. 13 EMRK: kein effektives Rechtsmittel gegen überlange Verfahrensdauer
Statistik gesamt bis Ende 2011:
234 Urteile; in 159 Fällen wurde zumindest eine Konventionsverletzung (oder deren Zusatzprotokolle) festgestellt, in 56 Fällen keine; 9 Vergleiche/Streichungen, 4 andere Erledigungen.
Folgende Verletzungen wurden festgestellt:
3x Art.3, 23x Art.5, 119x Art.6 (davon 16x fairness, 102x Verfahrensdauer, 1x Nichtexekution), 6x Art.7, 18x Art.8, 4x Art.10, 2x Art.11, 23x Art.13, 11x Art.14 EMRK und 2x Art.1 des 1. ZP zur EMRK.
Statistik 2011 :
Gegen Deutschland wurden in diesem Jahr 1.754 Beschwerden (+4%) eingebracht, insgesamt sind 3003 Beschwerden gegen diesen Mitgliedstaat anhängig,
2.737 vor einem Einzelrichter, 182 vor der zuständigen Kammer, 66 Beschwerden wurden der Regierung zugestellt.
41 Urteile wurden gefällt, in 31 davon wurde zumindest eine Konventionsverletzung festgestellt, in 9 Fällen keine, ein Vergleich.
Näheres finden Sie unter „A, BRD, CH“.
Statistik betreffend Liechtenstein:
Bis Ende 2010 wurden 5 Urteile gefällt.
59 Beschwerden wurden für unzulässig erklärt.
In diesen 5 Urteilen wurden folgende Konventionsverletzungen festgestellt:
1x Art. 6 EMRK (fairness), 2x Art. 6 Abs.1 EMRK (Verfahrensdauer), 1x Art. 10 EMRK, 1x Art. 5 EMRK und 1x Art. 13 EMRK.
Ende 2010 waren beim EGMR 14 liechtensteiner Beschwerdefälle anhängig,
11 (79%) bei den Einzelrichtern iSd 14. ZP, 3 (21%) bei der zuständigen Kammer bzw. bei einem Dreirichtersenat.
Keine Beschwerde wurde im Jahr 2010 der Regierung zur Stellungnahme übermittelt und keine für zulässig erklärt sowie 1 Urteil gefällt.
Statistik gesamt bis Ende 2010:
5 Urteile; in allen 5 Fällen wurde zumindest eine Konventionsverletzung festgestellt.
Folgende Verletzungen wurden festgestellt:
1x Art.5, 3x Art.6 (davon 1x fairness und 2x Verfahrensdauer), 1x Art.10 und 1x Art.13 EMRK.
Im Jahr 2008 wurden gegen Liechtenstein 8, im Jahr 2009 14, im Jahr 2010 15 und im Jahr 2011 9 Beschwerden eingebracht.
Ende 2011 waren gegen Liechtenstein 13 Beschwerden anhängig, davon 10 vor einem Einzelrichter, 2 vor der zuständigen Kammer, eine Beschwerde wurde der Regierung zur Äußerung zugestellt.
Kein Urteil im Jahr 2011 gegen Liechtenstein.
|
E G M R |
S t a t i s t i k - Liechtenstein |
|
RA Dr. Postlmayr |
++43/7742/2319, FAX 4984 |
e m r k . a t
Im Folgenden eine Statistik des Homepagebetreibers RA Dr. Postlmayr, A-5230 Mattighofen, betreffend die bisherige Judikatur des EGMR in Österreichischen Fällen:
Österreichische Fälle
bis heute hat der EGMR (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte)
früher: die EKMR (Europäische Kommission für Menschenrechte)
1511 Entscheidungen (306 Urteile und 1205 Beschlüsse)
in österreichischen Fällen getroffen (Stand: 13.3.2012)
|
|
2012 |
2011 |
2010 |
2009 |
|
|
7 Fälle |
26 Fälle |
32 Fälle |
23 Fälle |
|
|
|
|
|
|
|
2008 |
2007 |
2006 |
2005 |
2004 |
|
32 Fälle |
37 Fälle |
40 Fälle |
53 Fälle |
51 Fälle |
|
|
|
|
|
|
|
2003 |
2002 |
2001 |
2000 |
1999 |
|
69 Fälle |
60 Fälle |
69 Fälle |
74 Fälle |
39 Fälle |
|
|
|
|
|
|
|
1998 |
1997 |
1996 |
1995 |
1994 |
|
40 Fälle |
79 Fälle |
108 Fälle |
107 Fälle |
109 Fälle |
|
|
|
|
|
|
|
1993 |
1992 |
1991 |
1990 |
1989 |
|
96 Fälle |
55 Fälle |
58 Fälle |
32 Fälle |
28 Fälle |
|
|
|
|
|
|
|
1988 |
1987 |
1986 |
1985 |
1984 |
|
26 Fälle |
36 Fälle |
9 Fälle |
3 Fälle |
1 Fall |
|
|
|
|
|
|
|
1983 |
1982 |
1981 |
1980 |
1979 |
|
1 Fall |
1 Fall |
kein Fall |
kein Fall |
1 Fall |
|
|
|
|
|
|
|
1978 |
1977 |
1976 |
1975 |
1974 |
|
kein Fall |
1 Fall |
1 Fall |
1 Fall |
6 Fälle |
|
|
|
|
|
|
|
1973 |
1972 |
1971 |
1970 |
1969 |
|
6 Fälle |
4 Fälle |
9 Fälle |
5 Fälle |
4 Fälle |
|
|
|
|
|
|
|
1968 |
1967 |
1966 |
1965 |
1964 |
|
4 Fälle |
12 Fälle |
3 Fälle |
3 Fälle |
4 Fälle |
|
|
|
|
|
|
|
1963 |
1962 |
1961 |
1960 |
1959 |
|
6 Fälle |
2 Fälle |
2 Fälle |
kein Fall |
kein Fall |
|
E G M R |
S t a t i s t i k - Österreich |
|
RA Dr. Postlmayr |
0664/4002020 |
Keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität !
e m r k . a t